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Patrick Huser
Vernunft und Herrschaft
Die kanonischen Rechtsquellen als Grundlage natur- und völkerrechtlicher Argumentation im zweiten Prinzip des Traktates Principia quaedam des Bartolomé de Las Casas
Reihe: ReligionsRecht im Dialog / Law and Religion
Bd. 11, 2011, 272 S., 25.90 EUR, 25.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-80080-0


Bartolomé de Las Casas ist eine der schillerndsten Persönlichkeiten des 16. Jahrhunderts. Seine Schriften legen Zeugnis ab von seinem Engagement für die Rechte der Indios in der Neuen Welt. Las Casas' Argumentation stützt sich dabei jedoch nicht nur auf zivile Rechtsquellen, sondern in beachtenswertem Ausmass auch auf die kirchliche Rechtstradition. Seine originelle Aneignung kirchenrechtlicher Quellen lässt dabei einen Denker erkennen, dessen rechtsschöpferischer Tätigkeit innerhalb der europäischen Rechtsgeschichte bis hin zu den Menschenrechten eine beachtenswerte Stellung zukommt.

Der Autor Patrick Huser (* 1978, Innerschweiz) studierte Theologie in Fribourg, Rom und Luzern.

Die Arbeit ist mit dem Las Casas Preis der Universität Freiburg (Schweiz) im Jahr 2011 ausgezeichnet worden.






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